Eine Winternachtsweise ...


Die Vintrnáttskviða entstand, als es draußen zwar frostig kalt, aber von Schnee keine Spur zu sehen war. Irgendwie dachte ich an meine drei in Norwegen erlebten Winter. Dabei schossen mir Bilder von der Júlfeier (auch Weihnachtsfeier genannt) der Studenten auf der Studenterhytta durch den Kopf, gleichwohl die vielen Erlebnisse auf den unzähligen Skitouren, wie das Ski-fahren bei Mondschein und so weiter ....

Irgendwann beim herumerinnern kam mir dann die Frage auf, wie die wohl früher Júl gefeiert haben. So verknüpfte ich meine selbst gemachten Beobachtungen und Erlebnisse mit den Bräuchen und überlieferten Traditionen und so entstand diese Geschichte in meinem Kopf, die sich für mich erstaunlicherweise sehr flüssig und leicht in eine lyrische Form nach alter Weise umsetzen ließ.

Für das leichtere Verständnis des Lesers habe ich das Gedicht inform einer Geschichte nochmals aufgeschrieben obwohl ich mit dem hier vorliegendem Ergebnis nicht zufrieden bin, da sich nicht alles in diese Geschichte einpassen läßt, denn auch diese Strophen bergen mehrere Gedankendimensionen in sich und diese lassen sich nun eben mal nicht in nur eine Geschichte zwängen.

Vom "schreib-technischen" Gesichtspunkt her sind sehr viele Kenningar eingefügt, kombiniert mit Wortvertauschungen um bestimmte Kontraste zu erhöhen oder erst zu ermöglichen. Weiterhin sind auch Kenntnisse über Runen hilfreich, denn auch diese "Dimension" ist mehrfach vertreten. Es hängt, wie schon an anderer Stelle mehrfach angedeutet, von der Sichtweise und den Kenntnissen des Betrachters ab, ob er 'alles' verstehen kann.





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